Wasser zu Wein …

Wir müssen jetzt ganz stark sein: nach dem Schraubverschluss anstelle Naturkorken kommt der nächste Hammer auf uns zu.
Knapp 2000 Jahre nachdem das erste Mal jemand Wasser zu Wein machte, tritt nun ein – wie könnte es anders sein – kalifornisches Startup an, das nachzumachen. Ava Winery verzichtet gleich ganz auf Trauben und Fermentierung und setzt die Weine binnen einer Viertelstunde molekülweise zusammen. Das erste Produkt kann vorbestellt werden: ein 1992er Dom Pérignon Champagner für $50, ca. ein Drittel des Originalpreises.

Meine Geschäftsidee dazu: einen Heimapparat, sozusagen den Thermomix für Weine, bei dem ich den gewünschten Wein eintippe und er wird gleich für mich gemischt, geschüttelt, nicht gerührt, und ist in der genau passenden und ausreichenden Menge verfügbar ..
Ob allerdings die Komplexität eines natürlichen Weins auf diese Weise wirklich nachgebaut werden kann, möchte ich bezweifeln. Und ein weiteres wesentliches Element wird fehlen: der Zufall, die Natur und die Überraschung und Spannung beim Öffnen der Flasche. Und ohne dieses Überraschungselement gibt es keine Diskussion – und genau das macht doch den Wein und seine Kultur wirklich aus. In diesem Sinne freue ich mich besonders auf unseren gastrosophischen Jahresausklang.

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Gastrosophischer Jahresausklang 2017

Einladung
Gastrosophischer Jahresausklang des Collegium Vini
am Samstag, 2. Dezember 2017

Liebe Collegiatinnen, liebe Collegiaten,

wir haben ja bereits bei der ersten Jahrgangsprobe ein bisschen angedeutet, was wir als gastrosophischen Jahresausklang für Sie geplant haben. Anstatt in eine Busfahrt zu investieren, wollen wir Ihr Budget komplett in den Genuss einer kulinarischen Weinreise durch Italien umschichten. Startpunkt unserer Reise ist das Ristorante Brighella in Frankfurt-Eschersheim, der Wohlfühl-Italiener Frankfurts schlechthin. Sie haben eventuell gerade erst in der FAZ über dieses Ristorante gelesen.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Freuden eines Vorstandsmitglieds des Collegium Vini zu geben: Dr. Wanner-Laufer und ich waren kürzlich dort und haben uns mit den beiden Inhabern, Mario Borazio und dem Chefkoch Leo Caporale, in ihren Probierraum zurückgezogen und mehrere Stunden das Menü in fünf Gängen mit jeweils zwei korrespondierenden Weinen (einer aus Nord-, der andere aus Süditalien) „geplant“. Mit anderen Worten: wir sind die Strecke der Weinreise schon mal zum größten Teil testweise abgefahren …. Sie können sich gar nicht vorstellen, welche Freude es nicht nur Dr. Wanner-Laufer und mir, sondern auch den beiden Inhabern des Brighella bereitete, uns vorzustellen, welchen Genuss wir Ihnen mit unserer Planung bereiten möchten.

Wir möchten nicht gleich alles verraten, aber hier einige Schlagworte: Sizilien, Veneto, Basilicata, Piemont, Abruzzen, Gardasee, Ferreri, Cantine del Notaio, Rocche di Manzoni, Gambas, Trüffel, Pasta, Steinbutt, Tortino, Grappaeis – und für Vegetarier ein rein pflanzliches Ossobuco …. und vieles mehr.

Möglicherweise werden wir die Hilfe einiger kräftiger Freiwilliger benötigen: Wir werden eine Imperial oder Methusalem, eine 6-Liter-Flasche, zu dekantieren und natürlich zu trinken haben.
Die Weine und Speisen werden moderiert von Mario Borazio – übrigens ein Profi-Schauspieler der Commedia dell‘arte.

Zu den Fakten:
Termin: 2.12.2017, Beginn 18 Uhr
Ort: Ristorante Brighella – Tel 069 – 53 39 92
Eschersheimer Landstraße 442/Ecke Langheckenweg, 60433 Frankfurt am Main
U-Bahn-Haltestelle Lindenbaum (U1,U2,U3,U8) direkt vor der Tür

Das Genuss-Budget beträgt 145,- € pro Person, zu überweisen auf das Konto des Collegium Vini. Anmeldung bei Frau Machau zwingend erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist strikt limitiert, da wir uns den kulinarischen Genuss auf keinen Fall durch physikalische Rahmenbedingungen einengen lassen wollen. Bitte reservieren Sie also sobald als möglich bei Frau Machau.

Wir freuen uns auf Sie und können lebhafte Diskussionen und überraschende Genuss-Erlebnisse garantieren!

Klaus Rössler      Dr. Ulrich Wanner-Laufer

P.S. Das Brighella hat auch einige Hotelzimmer zur Verfügung, falls jemand nicht mehr nach Hause fahren möchte.

 

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Zweite Vorstellungsprobe des Jahrgangs 2016

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, liebe Gäste,

im Folgenden finden Sie die Liste der Weine zu unserer Verkostung am 8. November 2017 im Steigenberger Hotel, Bad Homburg v. d. H. – Weinbaugebiete Baden, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Pfalz, Rheingau, Sachsen, Württemberg. Der Kostenbeitrag pro Veranstaltung beträgt für Collegiatinnen und Collegiaten 40 €. Gäste – die stets willkommen sind – bezahlen einen Kostenbeitrag von 50 €. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht.
Bitte melden Sie sich bei Frau Machau mit diesem Formular verbindlich an und überweisen Sie den entsprechenden Betrag.

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Heppenheimer Steinkopf 2016  >>>
Bergsträsser Winzer eG, Hessische Bergstraße  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,3 €/ 0,75 l 
Rosa Chardonnay trocken
       
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Scheurebe trocken 2016  >>>
Weingut Weegmüller, Neustadt – Haardt, Pfalz  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  8,5 €/ 0,75 l 
Scheurebe trocken
       
Sauvignon Blanc trocken 2016  >>>
Weingut Jürgen Ellwanger, Württemberg  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13 €/ 0,75 l 
Sauvignon Blanc trocken
       
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Oberrotweiler Eichberg 2016  >>>
Weingut Freiherr von Gleichenstein, Vogtsburg – Oberrotweil, Baden  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  16 €/ 0,75 l 
Weisser Burgunder trocken
       
„Tu le mérites“ 2016  >>>
Weinbau Frédéric Fourré, Dresden, Sachsen  >>>
Alk.: 12 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  19,5 €/ 0,75 l 
Grauburgunder, Spätburgunder, Scheurebe, Riesling
       
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Hochheimer Domdechaney VDP.ERSTE LAGE 2016  >>>
Domchant Werner’sches Weingut, Hochheim, Rheingau  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  17,5 €/ 0,75 l 
Riesling QbA trocken
       
Kallstadter Saumagen VDP.GROSSES GEWÄCHS 2016  >>>
Weingut Phillip Kuhn, Laumersheim, Pfalz  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  30 €/ 0,75 l 
Riesling QbA trocken
       
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Chardonnay trocken 2016  >>>
Weinmanufaktur Am Mariaberg – Martin Schwarz, Meißen, Sachsen  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  26 €/ 0,75 l 
Chardonnay trocken
       
Kalkofen 2016  >>>
Engelhof Wein- und Sektgut Gebrüder Netzhammer GdbR, Hohentengen am Hochrhein, Baden  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  14 €/ 0,75 l 
Chardonnay trocken
       
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Spätburgunder trocken 2014  >>>
Weingut Gabel, Herxheim am Berg, Pfalz  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9 €/ 0,75 l 
Spätburgunder trocken
       
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Auerbacher Fürstenlager 2016  >>>
Weinkellerei Rothweiler, Bensheim, Hessische Bergstraße  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  10,4 €/ 0,75 l 
Sankt Laurent trocken
       
Endinger Engelsberg   >>>
Weingut Knap, Endingen, Baden  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,5 €/ l 
Spätburgunder trocken
       
Endinger Engelsberg 2014  >>>
Weingut Knap, Endingen, Baden  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,5 €/ 0,75 l 
Spätburgunder trocken
       
Spätburgunder „Réserve“ trocken 2015  >>>
Weingut Jülg, Schweigen-Rechtenbach, Pfalz  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  16 €/ 0,75 l 
Spätburgunder trocken
       
Pinot Noir „Réserve“ trocken 2014  >>>
Weingut Bernhard Koch, Hainfeld, Pfalz  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  24 €/ 0,75 l 
Pinot Noir trocken
       
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Reicholzheimer First 2015  >>>
Weingut Schlör, Wertheim-Reicholzheim, Baden  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  23 €/ 0,75 l 
Schwarzriesling „R“ trocken
       
HADES 2014  >>>
Weingut Jürgen Ellwanger, Württemberg  >>>
Alk.: 14 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  25 €/ 0,75 l 
Zweigelt QbA trocken
       
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Schloss Johannisberg Riesling Rotlack Kabinett feinherb 2016  >>>
Schloss Johannisberg, Geisenheim Johannisberg, Rheingau  >>>
Alk.: 11 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  22 €/ 0,75 l 
Riesling feinherb
       
Oberdiebacher Fürstenberg 2016  >>>
Weingut Dr. Kauer, Bacharach, Mittelrhein  >>>
Alk.: 9,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9 €/ 0,75 l 
Riesling Kabinett
       
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Erbacher Marcobrunn Riesling Spätlese Blaukapsel 2016  >>>
Langwerth von Simmern, Eltville, Rheingau  >>>
Alk.: 10 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  20 €/ 0,75 l 
Riesling Spätlese
       
Hochheimer Hölle 2016  >>>
Domdechant Werner’sches Weingut, Hochheim, Rheingau  >>>
Alk.: 9,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  15 €/ 0,75 l 
Riesling Spätlese
       
Bopparder Hamm Engelstein 2016  >>>
Weingut Matthias Müller, Spay, Mittelrhein  >>>
Alk.: 8 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  10 €/ 0,75 l 
Riesling Spätlese
       
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Erste Vorstellungsprobe des Jahrgangs 2016

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, liebe Gäste,

im Folgenden finden Sie die Liste der Weine zu unserer Verkostung am 26. Oktober 2017 im Steigenberger Hotel, Bad Homburg v. d. H. – Weinbaugebiete Ahr, Franken, Nahe, Mosel, Rheinhessen, Saale-Unstrut. Der Kostenbeitrag pro Veranstaltung beträgt für Collegiatinnen und Collegiaten 40 €. Gäste – die stets willkommen sind – bezahlen einen Kostenbeitrag von 50 €. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht.
Bitte melden Sie sich bei Frau Machau mit diesem Formular verbindlich an und überweisen Sie den entsprechenden Betrag.

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Am Turm 2015  >>>
Weingut St. Anthony, Nierstein, Rheinhessen  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,6 €/ 0,75 l 
Blaufränkisch
       
Kaatschener Dachsberg 2015  >>>
Winzerhof Gussek, Naumburg, Saale-Unstrut  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  22 €/ 0,75 l 
Spätburgunder Barrique
       
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Caspar C. 2015  >>>
Weingut Deutzerhof, Mayschoss, Ahr  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  21,3 €/ 0,75 l 
Spätburgunder trocken
       
Mayschosser Mönchberg 2014  >>>
Weingut Julia Bertram, Dernau, Ahr  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  132,5 €/ 3 l 
Spätburgunder trocken
       
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Escherndorf VDP.ORTSWEIN 2016  >>>
Weingut Rainer Sauer, Escherndorf, Franken  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  8,5 €/ 0,75 l 
Silvaner trocken
       
Silvaner 2016  >>>
Weingut Wittmann, Westhofen, Rheinhessen  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  8,7 €/ 0,75 l 
Silvaner trocken
       
Der Schäfer VDP.ERSTE LAGE 2016  >>>
Weingut Rudolf May, Retzstadt, Franken  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  19 €/ 0,75 l 
Silvaner trocken
       
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Nordheim Blanc de Noir VDP.ORTSWEIN 2016  >>>
Weingut Glaser- Himmelstoß, Nordheim, Franken  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  11,5 €/ 0,75 l 
Spätburgunder trocken
       
Bockenauer Weisser Burgunder ‚S‘ 2016  >>>
Weingut Schäfer-Fröhlich, Bockenau, Nahe  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  15,5 €/ 0,75 l 
Weisser Burgunder trocken
       
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Nieder-Hilbersheimer Eisenerz 2016  >>>
Weingut Knewitz, Appenheim, Rheinhessen  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  12,5 €/ 0,75 l 
Riesling
       
Höllenpfad 2016  >>>
Hermann Dönnhoff, Oberhausen, Nahe  >>>
Alk.: 12,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  19,95 €/ 0,75 l 
Riesling trocken
       
Gau- Allgesheimer Goldberg 2016  >>>
Weingut Knewitz, Appenheim, Rheinhessen  >>>
Alk.: 13 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  19 €/ 0,75 l 
Riesling trocken
       
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Alte Reben Gutsabfüllung 2016  >>>
Weingut Carl Löwen, Leiwen, Mosel  >>>
Alk.: 12 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  9,9 €/ 0,75 l 
Riesling
       
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Iphöfer Julius- Echter- Berg Alte Reben VDP.ERSTE LAGE 2016  >>>
Weingut Johann Ruck, Iphofen, Franken  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  15 €/ 0,75 l 
Scheurebe
       
Kaatschener Dachsberg 2016  >>>
Thüringer Weingut Zahn, Großheringen-Kaatschen, Saale-Unstrut  >>>
Alk.: 13,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,5 €/ 0,75 l 
Muscaris Spätlese trocken
       
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Saarburger QbA 2016  >>>
Weingut Zilliken, Saarburg, Mosel  >>>
Alk.: 10,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13 €/ 0,75 l 
Riesling feinherb
       
Winninger Brückstück 2016  >>>
Weingut Freiherr von Heddesdorff, Winningen, Mosel  >>>
Alk.: 11,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  12,5 €/ 0,75 l 
Riesling feinherb
       
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Eitelsbacher Karthäuserhofberg Kabinett 2016  >>>
Weingut Karthäuserhof KG, Eitelsbach, Mosel  >>>
Alk.: 8,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  13,5 €/ 0,75 l 
Riesling
       
Brauneberger Kabinett 2016  >>>
Weingut Fritz Haag, Brauneberg, Mosel  >>>
Alk.: 8 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  12,5 €/ 0,75 l 
Riesling
       
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Ürziger Würzgarten „In der Kranklei“ Alte Reben Goldkapsel 2016  >>>
Weingut Dr. Hermann, Erden, Mosel  >>>
Alk.: 7,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  17 €/ 0,75 l 
Riesling Spätlese
       
Graacher Domprobst 2016  >>>
Weingut Blesius, Graach, Mosel  >>>
Alk.: 7,5 Vol%  RZ: g/l  Säure: g/l  18,5 €/ 0,75 l 
Riesling Auslese
       
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Einladung zu den Vorstellungsproben des Jahrgangs 2016

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, liebe Gäste,

unsere beiden Vorstellungsproben des Jahrgangs 2016 finden im Steigenberger Hotel, Kaiser-Friedrich-Promenade 69-75, Bad Homburg v. d. H. an den folgenden Terminen statt:

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:30 Uhr
(Weinbaugebiete: Mosel, Saar, Ruwer, Ahr, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Franken, Nahe)

Mittwoch, 8. November 2017, 18:30 Uhr
(Weinbaugebiete: Mittelrhein, Baden, Pfalz, Rheingau, Sachsen, Württemberg, Hessische Bergstraße)

Das Jahr 2016 hat die Mehrzahl der Winzer und Weininteressierten bis zur Ernte in Atem gehalten. In den meisten Regionen begann im Mai und Juni mit enormen Niederschlagsmengen das Zittern um den Jahrgang. Die feuchtwarme Witterung sorgte in vielen Gegenden zu außergewöhnlichem Befall mit Falschem Mehltau und es drohten große Mengen- und Qualitätseinbußen. Doch zur Jahresmitte wendete sich das Blatt zum Guten. Spätsommer und Herbst hätten sich viele Winzer nicht besser wünschen können. Jetzt zeigte sich auch, dass man die Ausfälle mit viel Arbeit und etwas Glück auf wenige einzelne Lagen beschränken konnte. Am Ende hatte die Natur alle wieder versöhnt und einen sehr schönen, klassisch eleganten Jahrgang geschaffen.

Unsere Gebietsbeauftragten haben aus dem aktuellen Jahrgang für uns wieder eine Fülle von interessanten Weinen ausgewählt – wir sind gespannt, wie sich die überraschenden 2016er Weine in unserer Gesamtschau der deutschen Weinbaugebiete präsentieren werden.

Der Kostenbeitrag pro Veranstaltung beträgt für Collegiatinnen und Collegiaten 40 €. Gäste – die stets willkommen sind – bezahlen einen Kostenbeitrag von 50 €. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht.

Bitte melden Sie sich bei Frau Machau mit diesem Formular verbindlich an und überweisen Sie den entsprechenden Betrag.

Mit herzlichen Grüßen

gez. Dr. Thomas Thees gez. Simon Sachs

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Künstliche Zunge erkennt 33 Whiskys

Chemiker der Universität Heidelberg haben eine künstliche Zunge entwickelt, die verschiedene Whisky-Sorten unterscheiden und nach geschmacklich verwandten Gruppen klassifizieren kann. „Die besondere Herausforderung war hier, dass Whiskys zwar sehr unterschiedlich schmecken, aber trotzdem chemisch praktisch diesselbe Zusammensetzung haben können“, so Prof. Bunz. Dennoch konnten die untersuchten Whiskys nicht nur in verschiedene Gruppen zusammengefasst, sondern auch Verschnittzustand, Alter, Geschmack und Herkunftsort identifiziert werden.
Demnächst soll Rotwein drankommen. Wird aber wohl bis zu unserer diesjährigen Jahrgangsprobe nicht mehr fertig.
„Künstliche Zunge der Uni Heidelberg“

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Es wird mal wieder Zeit, über das Preis-Genuss-Verhältnis zu reden …

Wir haben schon Ewigkeiten nicht mehr über das Preis-Genuss-Verhältnis geredet. Grund genug, nach der langen Sommerpause die Diskussion in Vorbereitung zu unseren Jahrgangsproben schon mal warmlaufen zu lassen. Bei unserer Frankenreise haben mich einige Äußerungen zum Nachdenken gebracht. Sind Lagen-Weine nicht vielmehr Preis-Lagen-Weine? Was bedeutet es, wenn bei zwei Weinen unterschiedlicher Preis-Lage, aber nahezu identischer Lage, bei dem teureren die „viele Arbeit“ betont wird? Ist die „Arbeit“ nicht die gleiche? Gleicher Weinberg, gleiche Steilheit, usw.

Hirnforscher der Uni Bonn haben jedenfalls nun endgültig festgestellt, dass teurer Wein nur scheinbar besser schmeckt. Kostet eine Flasche mehr, spielt uns das Belohnungszentrum im Gehirn einen Streich. Der Effekt nennt sich Marketing-Placebo. Wie bei einem Scheinmedikament entfaltet er allein durch zugeschriebene Eigenschaften eine Wirkung: „Qualität hat ihren Preis!“
Die Forscher haben aber auch einen Vorschlag, solche Placebo-Effekte einzudämmen. Das Belohnungssystem in unserem Hirn gaukelt uns durch höhere Preise einen Geschmack vor, der durch den Wein selbst an sich möglicherweise nicht gerechtfertigt ist. „Die spannende Frage ist nun, ob man das Belohnungssystem trainieren kann, damit es weniger empfänglich für solche Placebo-Marketing-Effekte wird“, sagt Prof. Dr. Bernd Weber von der Uni Bonn. Möglicherweise könnte dies gelingen, indem die eigene Körperwahrnehmung – wie zum Beispiel der Geschmack – stärker geschult wird.
Sollten wir bei den Probenlisten zukünftig den Preis wieder weglassen? Auch auf die Gefahr hin, dass bei jedem Glas zuerst nach dem Preis gefragt wird? Vielleicht gibt es ja auch andere Lösungen. Ein Blatt mit Preisen, für Geschmackspuristen eins ohne Preise? Wie bei den voremanzipatorischen Edel-Restaurants mit den getrennten Preislisten für Damen und Herren?

Auf jeden Fall interpretiere ich das als dringende Aufforderung zur weiteren Geschmacksschulung im Collegium Vini. Ich freue mich darauf.

Warum teurer Wein scheinbar besser schmeckt – Studie der Uni Bonn
Publikation: Liane Schmidt, Vasilisa Skvortsova, Claus Kullen, Bernd Weber und Hilke Plassmann, How context alters value: The brain’s valuation and affective regulation system link price cues to experienced taste pleasantness, Scientific Reports, DOI: 10.1038/s41598-017-08080-0

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Unser Besuch bei Glaser-Himmelstoss

Bei Glaser-Himmelstoss in Dettelbach hatten wir eine hervorragende Weinprobe mit kompetenter Moderation und angeregter Diskussion. Ich konnte nicht umhin, fast die ganze Probenliste einmal quer durch zu bestellen.

Probenliste bei Glaser-Himmelstoss

Probenliste bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss - Saiblingsröllchen

Das Menü bei Glaser-Himmelstoss – Saiblingsröllchen

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Besuch bei Rudolf May

Rudolf May

Rudolf May: „Ein Silvaner mit 12 g Zucker ist nicht so sexy.“

Zack un wech: do konn mer e Gläsle mehr trink

Zack un wech: do konn mer e Gläsle mehr trink

In besonderer Erinnerung wird uns allen wohl die Silvaner Trockenbeerenauslese 2015 bleiben. Wow!

Hier die Probenliste:

2012 Frankensekt Silvaner Brut 1,5-l-Magnum-Flasche
Alc. 12,5%vol. – Restsüße 9,7g/l – Säure 7,1g/l – 23,33 €/l – enthält Sulfite

2016 Frank & Frei Müller-Thurgau trocken
Alc. 12,0%vol. – Restsüße 4,0 g/l – Säure 6,3 g/l – 10,00 €/l – enthält Sulfite

2016 Silvaner Retzstadt VDP.ORTSWEIN trocken
Alc. 12,0%vol. – Restsüße 2,5 g/l – Säure 6,2 g/l – 12,67€/l – enthält Sulfite

2016 Weißburgunder Retzstadter Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 2,9g/l – Säure 6,3g/l – 17,33€/l

2016 Riesling Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 12,5%vol. – Restsüße 4,5g/l – Säure 7,6g/l – 18,00 €/l – enthält Sulfite

2016 Silvaner – Der Schäfer VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 2,2g/l – Säure 6,3g/l – 25,33€/l – enthält Sulfite

2016 Himmelspfad Silvaner GG
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 3,3g/l – Säure 5,9g/l – 48,00€/l – enthält Sulfite

2016 Spätburgunder Langenberg VDP.ERSTE LAGE trocken
Alc. 13,0%vol. – Restsüße 0,3g/l – Säure 5,1g/l – 18,67€/l

2015 Silvaner Auslese 0,375-l
Alc. 9,5%vol. – Restsüße 108g/l – Säure 9,3g/l – 56,00€/l

2015 Silvaner Trockenbeerenauslese 0,375-l
Alc. 7,5%vol. – Restsüße 302g/l – Säure 16,3g/l – 160,00€/l – enthält Sulfite
1 Jahr im Barrique – 210° Öchsle

Weingut Rudolf May

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Tagesfahrt am 5. August 2017 nach Franken

Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,
statt zum Kaiserstuhl nach Franken: wir haben umgeplant, da in Südbaden uns kein Hotel für eine Nacht nehmen wollte, leider ein Trend in allen Weinanbaugebieten, der Zweitagesreisen erschwert.
Als Franken-Gebietsbeauftragter freue ich mich, die Collegiaten und ihre Gäste zu einer eintägigen Wein-, Genuss- und Kulturfahrt in das Mainfränkische einladen zu dürfen.
Mit der Abtei Münsterschwarzach besuchen wir eines der bedeutendsten Klöster im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 1913 gründeten Missionsbenediktiner aus St. Ottilien das 1803 unter Napoleon aufgehobene Kloster Münsterschwarzach neu. Damit setzte sich in Schwarzach am Main eine fast 1200 Jahre alte Klostertradition fort. Insgesamt gehören zur Abtei Münsterschwarzach 125 Mönche. Davon leben 90 Mönche in der Abtei – unter ihnen der prominente geistliche Autor Anselm Grün – und den abhängigen Häusern, 35 Mönche leben in den Missionsklöstern in aller Welt. Für die Region Mainfranken ist die Abtei geistliches Zentrum, aber auch ein touristisch sowie wirtschaftlich bedeutender Faktor mit seinen 20 Klosterbetrieben. Rund 10.000 Übernachtungsgäste im Gästehaus sowie über 200.000 Tagesbesucher zeugen davon.

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Erst 1999 hat Rudolf May sein Weingut in Retzstadt, gelegen in einem Seitental des Mains, nördlich von Würzburg beim Gramschatzer Wald, gegründet. Heute ist sein Weingut VDP-Mitglied und nach meinem Eindruck einer der qualitativ führenden Betriebe in Franken. „Mays Silvaner-Kollektion ist für uns die beste des Jahres mit einem großartigen Großen Gewächs aus dem Himmelspfad an der Spitze“ (Gault Millau 2016). Auf 13 ha Anbaufläche im Retzstadter Langenberg und im Thüngersheimer Johannisberg, mehrheitlich als Große Lage und Erste Lage nach VDP klassifiziert, wachsen mit viel Handarbeit gepflegte Reben, neben den fränkischen Klassikern auch Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder. Im Keller werden die Weine nur durch Schwerkraft bewegt und durch „ kontrolliertes Nichtstun“ der natürlichen Gärung und langer Fassreifung überlassen. Das Ergebnis sind ungemein klare, substanzreiche und reintönige Frankenweine, die Sorten- und Gebietstypizität auf das Beste ausdrücken. Mit unserer Weinprobe ist ein fränkischer Imbiss verbunden.

Nach unserer Klosterführung besuchen wir ein zweites renommiertes VDP-Weingut: Glaser-Himmelstoß. „Im Muschelkalk verwurzelt“ lautet das sympathische Motto der Glasers, in deren Familienbetrieb heute Tochter Julia frischen Wind bringt. Durch Heirat 1977 zusammengeführt, verbindet das Weingut Lagen in Nordheim, Volkach und Dettelbach. In unserer Probe wollen wir den unterschiedlichen Lagen im Vergleich nachschmecken. Auf der VDP-Präsentation in Würzburg stellte mir Julia Glaser sehr gelungene Grauburgunder und Silvaner aus Dettelbach vor, fränkisch trocken und mit viel Ausdruck. Eine besondere Stärke des Guts sind seine edelsüßen Weine aus dem Nordheimer Vögelein. Und man hat den Mut zu Innovationen: Orangeweine, das sind auf der Beerenschale spontan vergorene Weißweine.

Die Probe in Dettelbach leitet über in ein Abendessen im Restaurant Himmelstoß, in dessen lauschiger Weinlaube uns Roman Krückel mit feiner fränkischer Regionalküche bewirten wird. Dazu können wir ausgewählte Frankenweine als Essensbegleiter genießen.

Die Teilnahmegebühr für dieses Tagesprogramm beträgt 175 €. Sie ist bei Anmeldung auf das nachstehend angegebene Konto des Collegium Vini zu überweisen: Postbank PBNKDEFF IBAN DE96 4401 0046 0988 9904 62. Bitte melden Sie sich wie immer per E-Mail an Frau Gerda Machau an.

Ich freue mich darauf, viele von Ihnen auf unserer Fahrt nach Franken wieder zu treffen.

Mit den besten Grüßen
Ihr
gez. Dr. Klaus Schubäus

Ablauf der Tagesfahrt nach Franken am 5.8.2017
8.30 h Abfahrt in Friedrichsdorf
9.00 h Abfahrt in Frankfurt, Südseite Hauptbahnhof
11.00 h Weinprobe im Weingut Rudolf May in Retzstadt mit anschließendem Imbiss
15.00 h Führung in der Abtei Münsterschwarzach
17.00 h Weinprobe im Weingut Glaser-Himmelstoß in Dettelbach
18.30 h Essen im Restaurant Himmelstoß
20.30 h Rückfahrt
ca. 22.30 h Ankunft in Frankfurt
ca. 23.00 h Ankunft in Friedrichsdorf

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